Auslegung und Bibliographie zur Bibel


Erster Thessalonicherbrief

Der erste Brief des Paulus an die Thessalonicher

1 Thess 5,1-11

Studieren Sie die Bibel! Hier finden Sie einen Einstieg in die wissenschaftliche Auslegung von Bibeltexten mit Literaturangaben.

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Jede Seite enthält eine Übersetzung des jeweiligen Bibeltextes, sowie Beobachtungen (Vorbereitung der Auslegung), Hinweise zu weiterführender Literatur und eine abschließende Literaturübersicht.

1 Thess 5,1-11

 

 

Übersetzung

 

1 Thess 5,1-11:1 Von den Zeiten und Fristen, Geschwister, habt ihr nicht nötig, dass man euch schreibt; 2 denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht. 3 Wenn die Leute sagen: "Friede und Sicherheit“, dann kommt plötzliches Verderben über sie wie die Wehe über die Schwangere und sie können nicht entrinnen. 4 Ihr aber, Geschwister, seid nicht in Finsternis, dass der Tag wie ein Dieb über euch komme. 5 Denn ihr alle seid Kinder [des] Lichtes und Kinder [des] Tages. Wir sind nicht von [der] Nacht noch von [der] Finsternis. 6 So lasst uns nicht schlafen wie die andern, sondern wach und nüchtern sein. 7 Denn die schlafen, die schlafen des Nachts, und die sich betrinken, die sind des Nachts betrunken. 8 Wir aber, die [dem] Tag gehören, wollen nüchtern sein, angetan mit [dem] Panzer des Glaubens und der Liebe und mit [dem] Helm der Hoffnung auf das Heil. 9 Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern dazu, Heil zu erlangen durch unseren Herrn Jesus Christus, 10 der für uns gestorben ist, damit, ob wir wachen oder schlafen, wir zugleich mit ihm leben. 11 Darum ermahnt euch untereinander, und einer erbaue den andern, wie ihr auch tut.

 

 

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V. 1

 

Beobachtungen: Nun schreiben Paulus, Silvanus und Timotheus wieder über ein Thema, über das sie ihrer Meinung nach keine weiteren Ausführungen zu machen brauchen. Es ist die für das frühe Christentum drängende Überlegung, wann das Ende der Tage sein und Jesus Christus wiederkommen wird. Ob eine konkrete Frage der Thessalonicher den Anlass dafür gibt, dass die Missionare auf dieses Thema eingehen, ist möglich, aber nicht nachweisbar.

 

Bezüglich des Termins für den "Tag des Herrn“ werden zwei Ausdrücke für "Zeit“ gebraucht: chronos und kairos. Während chronos die Zeit(dauer) oder Frist bezeichnet, ist mit kairos eher der güstige/rechte Zeitpunkt gemeint. Beide Begriffe stehen in V. 1 im Plural, was verwundert, da - vorausgesetzt der "Tag des Herrn“ ist tatsächlich ein einziger Tag, ein einziger Zeitpunkt - es eigentlich nur eine einzige Zeitdauer und einen einzigen rechten Zeitpunkt des Kommens geben kann. Angesichts dieser Beobachtung ist es wohl am besten davon auszugehen, dass die Formulierung "Zeiten und Fristen“ eine aus der Tradition übernommene Wendung ist, die sich zudem als Hendiadyoin interpretieren lässt: Ein Sachverhalt wird mit zwei Begriffen von weitgehend gleicher Bedeutung ausgedrückt. Bei dem Sachverhalt in V. 1 handelt es sich um die Frage, wie lange es noch dauert, bis der rechte Zeitpunkt für die Wiederkunft Christi, den "Tag des Herrn“, da ist.

 

Weiterführende Literatur: R. Kieffer 1990, 206-219 geht unter rhetorischen Gesichtspunkten auf die Eschatologie des Ersten Thessalonicherbriefes ein und behandelt auf S. 215-219 speziell 5,1-11.

 

Zum Zusammenhang von 1 Thess 4,13-18 und 5,1-11, zur Tradition und zur Interpretation von 5,1-11 siehe N. Wendebourg 2003, 158-168.

 

Im Rahmen der Frage, wie bei Paulus Traditionen benutzt werden, behandelt T. Holtz 1983, 66-71 den Abschnitt 5,1-11. Wie der vorausgehende Abschnitt 4,13-18, so sei auch diese Perikope stark durch Tradition geprägt, freilich in ganz anderer Weise als der vorangehende. Seien dort gleichsam blockweise die Traditionsstücke in Kontur und Substanz erkennbar erhalten übernommen worden, so nehme Paulus hier vielfältigere Überlieferungen auf und schmelze sie viel stärker in die eigene Aussage ein. Nach einem kurzen Eingehen auf die verarbeiteten Traditionen befasst sich T. Holtz abschließend mit dem Verhältnis des Stückes 1 Thess 5,4-10 zu Röm 13,11-14. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Texten sei, dass ersterer eher einen zusagenden, letzterer einen eher ermahnenden Charakter habe. Dennoch entspreche der formalen Nähe beider Texte durchaus auch eine inhaltliche. Gleichwohl dürfe man nicht auf eine gemeinsame Vorlage schließen, von der Paulus an beiden Stellen abhängig wäre. Ihre Nähe sei vielmehr in der Identität des Autors begründet. Auf Tradition und Redaktion von 1 Thess 5,1-11 geht auch R. F. Collins 1984, 163-171 ein. In knapper Form speziell zu Tradition und Redaktion von 5,1-4 siehe W. Radl 1981, 157-162. Es folgt auf S. 162-166 ein kurzer Vergleich der Zeitbegriffe und ein Eingehen auf paränetische Aspekte. Zu den apokalyptischen Traditionen, die Paulus für seine Aussagen heranzog, siehe A. J. Malherbe 1999, 137-139. S. Kim 2002, 231-242 kommt im Rahmen seiner Forschung nach verarbeiteter Jesus-Tradition zu folgendem Ergebnis: Paulus nehme Mt 24,43-44/Lk 12,39-40; Lk 21,34-36; Lk 12,36-38; Lk 12,41-48; Mt 24,45-51 auf.

 

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V. 2

 

Beobachtungen: Der rechte Zeitpunkt der Wiederkunft Christi ist den Menschen verborgen. Das lässt sich mit einem Einbrecher vergleichen, der des Nachts ja auch zu ungeahnter Stunde kommt.

 

Weiterführende Literatur: K. Erlemann 1995, 196-197 zur Wiederkunft Christi zur Unzeit.

 

Das Gleichnis vom Dieb unter dem Gesichtspunkt der Verbindung von Lk 12,39, par. Mt 24,43 und 1 Thess 5,2.4 behandelt C.-P. März 1992, 633-648. Dabei geht er der Frage nach, ob die in den letzten Jahren weiter differenzierte Q-Forschung für dieses Problem weitere Klarstellungen erlaubt. Ergebnis: Als sicher könne − wie weithin zugestanden − die Berührung des Paulus mit der vorsynoptischen Tradition des in Lk 12,39, par. Mt 24,43 nachweisbaren Diebesgleichnisses gelten. Als sehr wahrscheinlich könne auch gelten, dass Paulus das Diebesgleichnis bereits in Verbindung mit einer Lk 12,35-38.40 entsprechenden Tradition aufgenommen hat. Durchaus möglich sei, dass das Gleichnis von den wachenden Knechten dabei schon mit dem Gleichnis vom guten und schlechten Knecht zusammengeschlossen war. Auf alle Fälle zeige sich, dass Paulus nicht nur Einzelworte aus der Jesustradition kennt, sondern durchaus bereits Berührungen mit der sich in Spruchkompositionen verdichtenden, auf die Formierung von Q hinlaufenden Tradition hatte. Kritisch steht C. M. Tuckett 1990, 168-176 der These gegenüber, dass in 1 Thess 5,1-11 Material der Jesus-Tradition verarbeitet sei. Sicher sei eine solche Übernahme nur bezüglich des Dieb-Motives in V. 2. Die sonstige in dem Text von Paulus benutzte Tradition sei vermutlich nicht mehr erhalten.

 

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V. 3

 

Beobachtungen: Das Verderben kommt gerade dann, wenn sich Menschen in Sicherheit wiegen. Das gilt sowohl für das Kommen Christi als auch für das Kommen des Einbrechers und der Wehen. Auch die Wehen der Schwangeren (wörtlich: die, die [ein Kind] im Mutterleib hat) kann man kaum vorhersagen, früher noch weniger als heute.

 

Es fällt auf, dass sowohl der "Tag des Herrn“, als auch der Zeitpunkt des Kommens des Einbrechers oder der Wehen als "Verderben“ bezeichnet wird. Das Kommen Christi ist also zunächst einmal etwas zu Fürchtendes. Aus 1,10 ist zu folgern, dass es ein Tag des Zorns ist, vor dem es sich zu retten gilt. Dieser Zorn wird aber nur diejenigen treffen, die sich Sicherheit wiegen und sich nicht gläubig auf den Tag vorbereiten. Die Gläubigen dagegen, die jederzeit mit dem Kommen des "Herrn“ rechnen und wachsam sind, werden durch Jesus Christus gerettet werden.

Angesichts dieser harten Vorstellung von der Wiederkunft Christi stellt sich die Frage nach dem Grund für den Zorn. Warum ist denn Gott so zornig? Die Antwort liegt aus der Sicht der Missionare auf der Hand: Erst haben die Menschen dem Messias, dem Sohn Gottes, zu dessen Lebzeiten nicht geglaubt und ihn gekreuzigt bzw. kreuzigen lassen, dann haben sie selbst nach dessen Auferstehung und Himmelfahrt nicht an ihn geglaubt und glauben weiterhin nicht an ihn, mit Ausnahme der Christen. Das macht Gott zornig.

 

Weiterführende Literatur:

 

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V. 4

 

Beobachtungen: "Geschwister“ meint hier nicht "leibliche Geschwister“, sondern Glaubensgeschwister, nämlich Christinnen und Christen. Bei dem Substantiv "adelphoi“ handelt es sich zwar um eine maskuline Form, die zunächst mit "Brüder“ zu übersetzen ist, jedoch sind hier vermutlich auch die "Schwestern“ eingeschlossen. Dass diese unkenntlich bleiben, liegt an der männerzentrierten Sprache, die gemischtgeschlechtliche Gruppen als reine Männergruppen erscheinen lässt.

 

Der Begriff "Finsternis“ verknüpft das Bild vom Dieb mit dem Glauben: Wer sich in der Finsternis sicher wiegt und ins Bett geht und schläft, der wird nichtsahnend vom Dieb überrascht. Wer aber sich bewusst ist, dass der Dieb jeden Augenblick kommen kann, der bleibt wach und aufmerksam. So ist es auch mit dem Glauben: Wer meint, dass Jesus Christus sowieso (vorerst) nicht wiederkomme und seinen irdischen Begierden frönt, der ist in Hinblick auf Glauben und Handeln in der Finsternis und wird vom Zorn Wer sich jedoch bewusst ist, dass Jesus Christus jeden Tag wiederkommen kann und an ihn glaubt und dem Glauben entsprechend seinen Lebensstil führt, der wird vom Kommen Christi nicht überrascht. Letzterem Verhalten entsprechen die Thessalonicher Gemeindeglieder - teilweise vielleicht mit den in 1 Thess 4 gemachten Einschränkungen.

 

Weiterführende Literatur: F. W. Horn 1992, 133-137 setzt sich kritisch mit der These auseinander, dass 5,4-10 Rudimente einer vorpaulinischen Tauftradition enthalte.

 

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V. 5

 

Beobachtungen: Daher können die Thessalonicher Gemeindeglieder als "Kinder des Lichtes“ und "Kinder des Tages“ bezeichnet werden, wobei der Begriff "Tag“ einerseits Helligkeit meint, andererseits auf den "Tag des Herrn“ hinweist.

Weil Paulus und seinen Begleitern diese besondere Existenz so wichtig ist, betonen sie nochmals, dass die Adressaten - und sie selbst - nicht der Nacht und Finsternis zugehören. Die Betonung zeigt, dass die V. 4-5 nicht nur eine Zustandsbeschreibung sind, sondern in gleichem Maße Aufforderung. Folglich besagen sie nicht, dass alle Thessalonicher Christen schon vollständig dem Ideal entsprechen, auch wenn dies auf den ersten Blick so scheint. Mit dem Christsein sind die Adressaten automatisch "Kinder des Lichtes und des Tages“, ganz unabhängig vom Lebensstil. In diese neue, von Jesus Christus geschenkte neue Existenz sind sie mit der Taufe eingetreten. Mit der geschenkten neuen Existenz ist aber zugleich die Forderung verbunden, entsprechend zu leben.

 

Bei dem Substantiv "hyioi“ handelt es sich um eine maskuline Form, die genau genommen mit "Söhne“ zu übersetzen ist. Hier sind jedoch vermutlich auch die "Töchter“ eingeschlossen, was für die Übersetzung "Kinder“ spricht. Dass die "Töchter“ unkenntlich bleiben, liegt an der männerzentrierten Sprache, die gemischtgeschlechtliche Gruppen als reine Männergruppen erscheinen lässt.

 

Weiterführende Literatur: C. Focant 1990, 348-355 legt dar, dass sich die Bedeutung der Formulierungen "Söhne des Lichtes“ und "Söhne des Tages“ in Nuancen unterscheidet. So habe Paulus mit "Söhne des Tages“ nicht nur das Licht im Blick, sondern spiele auch auf den "Tag des Herrn“ an, der für die Christen das definitive Heil bringt. Infolgedessen sei auch "Söhne des Lichtes“ im eschatologischen Sinn zu verstehen. Paulus gehe davon aus, dass die Heilszeit bereits angebrochen ist.

 

Zur Frage, inwiefern (v. a.) in 1 Thess 5,5-11 Taufkatechese durchschimmert, siehe R. F. Collins 1984, 142-145. Dieser vertritt geht zunächst auf die Argumente der Befürworter der These ein, kommt aber selber zu dem Schluss, dass 1 Thess 4-5 traditionelle Motive wie den Finsternis-Licht Gegensatz, den Ausdruck "Söhne des Lichtes“, die Ermahnung zur Wachsamkeit und das Verb "anziehen“ enthalte., deren Zugehörigkeit zur Taufkatechese sich nicht nachweisen lasse.

 

H.-W. Kuhn 1992, 347-352 geht zunächst auf die "Kinder des Lichts“ in dualistischem und eschatologischem Zusammenhang im Rahmen der Qumran-Schriften ein, wobei er v. a. 1QS III 13-15.20f.; IV 18f.22f. heranzieht, und behandelt danach mit Blick auf die Qumran-Schriften die geistige Waffenrüstung und die Erwählung.

 

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V. 6

 

Beobachtungen: Somit folgt auf die vorhergehenden Indikative logischerweise in V. 6 eine Aufforderung, die den Gedanken aufgreift, dass "Kinder des Lichtes und des Tages“ wachen müssen. Die Wachsamkeit bezieht sich auf den Glauben, ist aber in der Kirchengeschichte auch auf das körperliche Wachen zu nächtlicher Stunde bezogen worden. Klar von den Wachenden abgegrenzt sind die Schlafenden, die "andern“.

 

Weiterführende Literatur:

 

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V. 7

 

Beobachtungen: Dieser Vers klingt wie eine Binsenweisheit, doch kann der Satz sowohl wörtlich als auch bildlich verstanden werden. Die "Nacht“ steht für die Zeit, in der der Dieb kommt und ist somit auch die Zeit des Hereinbrechens des "Tags des Herrn“. Diejenigen, die nicht glauben und somit schlafen, verschlafen den Zeitpunkt, an dem der "Herr“ kommt und haben die Folgen zu tragen. Die Ungläubigen sind es auch, die sich betrinken und damit bei der Ankunft Christi nicht wachsam und nüchtern, sondern betrunken sind. V. 8 stellt also dar, wie sich die Adressaten nicht verhalten sollen. Nimmt man den Vers wörtlich, so bedeutet dies für Christen, dass sie nachts nicht schlafen und dass sie sich (nachts) des Alkohols enthalten sollen.

 

Weiterführende Literatur: Mit den Schwierigkeiten, mittels archäologischer Funde die Stadt Thessalonich zur Zeit des Paulus rekonstruieren zu wollen, um das (religiöse) Leben in ihr und das Wirken des Paulus zu erhellen, setzt sich H. Köster 1994, 393-404 auseinander. Die Überreste aus der Zeit des Paulus seien erbärmlich. Paulus habe vielleicht auf der Agora gepredigt, doch das große Forum, ein rechteckiger römischer Markt, stamme erst aus dem 2. Jh. n. Chr. Der früheste Nachweis für die Anwesenheit einer Religionsgemeinschaft aus Israel sei eine griechische Inschrift samaritanischer Herkunft aus dem 4. Jh. n. Chr. Diese Inschrift sei wichtig als Anzeichen für das Fortbestehen einer samaritanischen Diaspora in der frühchristlichen Zeit, lasse sich aber kaum als Beweis für die Hypothese dafür verwenden, dass Paulus seinerzeit in einer samaritanischen Synagoge gepredigt hat. Auch über die heidnischen Religionen lasse sich wenig sagen. Sämtliche Versuche, direkte Linien von archäologischen Materialien zu neutestamentlichen oder anderen frühchristlichen Texten zu ziehen, litten unter methodischen Fehlern. Im Bezug auf archäologische Funde müsse man fragen, ob sie einem spezifischen regionalen Phänomen angehören oder sich auf allgemein gültige Erscheinungen beziehen. Was die Religionen von Thessalonich betreffe, so sei die Verehrung der ägyptischen Götter die einzige Religion, deren Existenz durch Monumente aus verschiedenen Jahrhunderten nachgewiesen werden kann. Vorsicht sei auch bei der Übertragung der Erkenntnisse auf biblische Texte angebracht. So ergebe sich aus der Existenz des Gottes Dionysos, des Gottes des Weines, noch nicht der Grund für Paulus’ Warnung vor der Trunkenheit und seine Mahnung zur Nüchternheit in 1 Thess 5,7.

 

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V. 8

 

Beobachtungen: Nun wird ausgesagt, wie die Christen sein sollen, nämlich "nüchtern“, also nicht "betrunken“. Sie gehören dem "Tag“, der vermutlich wieder für die Wachsamkeit und für den "Tag des Herrn“ steht, nicht jedoch für das Ausbleiben der Parusie.

 

Das Bild der Wachsamkeit wird nun weiterentwickelt: Es geht nicht nur um passive Wachsamkeit, sondern auch um aktive Streitbarkeit des Glaubens. Es werden Waffen genannt, die sowohl der Verteidigung als auch dem Angriff dienen können. Dabei wird hier nicht dem Militarismus das Wort geredet, sondern es geht um geistliche Waffen. Diese geistlichen Waffen werden aus dem Wesentlichen des christlichen Lebens gebildet, nämlich aus dem Glauben, aus der Liebe und aus der Hoffnung (auf das Heil). Dies ist die Trias, die u. a. den Ersten Thessalonicherbrief durchzieht.

 

Weiterführende Literatur: W. Weiß 1993, 196-217 befasst sich mit der Trias Glaube − Liebe − Hoffnung. Zunächst führt er in die Fragestellung ein und wendet sich dann der Analyse von 1 Thess 1,3 und 5,8 zu. Im zweiten Teil macht er auf Anzeichen innerhalb des Ersten Thessalonicherbriefs aufmerksam, die auf eine breitere Verwendung der drei Begriffe über den Rahmen der Trias hinaus weisen können. Im dritten Teil geht er auf die Frage nach der Herkunft der Trias ein. Viertens entwickelt er das paulinische Verständnis der Trias im Ersten Thessalonicherbrief. Zum Schluss kommt er vom Ergebnis dieser Betrachtung aus auf 1 Kor 13,13 zurück.

Laut M. Stare 2003, 223-235 gelte die Trias Glaube, Hoffnung und Liebe als Summe des authentisch Christlichen. In Glaube, Hoffnung und Liebe kämen nach Paulus die entscheidenden Grundvollzüge des Christseins zum Ausdruck. Das bedeute, dass die Beziehungen der Christen zu Gott; Christus und den Mitmenschen gerade in Glaube, Hoffnung und Liebe zu erkennen sind. Dieser Ausrichtung der Menschen zu Gott, Christus und Mitmenschen gehe die Zuwendung Gottes und Christi zu den Menschen voraus. Dabei sei anhand von 1 Thess 1,3; 5,8; 1 Kor 13,13 der Frage nachzugehen, ob die paulinische Trias auch diese grundlegende Dimension, die in der Ausrichtung Gottes und Christi zu den Menschen bestehe, enthält. Ergebnis: In 1 Thess 1,3; 5,8 liege der Akzent auf der Hoffnung, die auf die Situation der Thessalonicher und ihre Erwartung der baldigen Parusie (Wiederkunft Jesu) ausgerichtet sei. Die Herkunft der handelnden Subjekte Glaube, Liebe und Hoffnung gehe auf Gott selbst zurück. In 1 Kor 13,13 liege der Akzent auf der Liebe. Die Darstellung der Liebe in 1 Kor 13 trage die Züge der Selbstmitteilung Gottes und seiner Liebe (vgl. Ex 34,6-7), die in Jesus Christus, in dessen Tod und Auferstehung, am deutlichsten sichtbar geworden seien und die für immer das Fundament für das Leben der Christen blieben.

 

Auf die Trias Glaube − Liebe − Hoffnung im Ersten Thessalonicherbrief (1,3; 5,8) geht T. Söding 1992, 65-103 unter Berücksichtigung weiterer Literatur ausführlich ein. Die Formulierung "Werk des Glaubens“ wird dabei als Engagement von Christen in der Gemeinde und für die anderen Glaubenden verstanden, die Formulierung "Mühe der Liebe“ als Plage mit den täglichen Widrigkeiten des Lebens christlicher Existenz in einer feindlich gesinnten Umwelt. Zur Traditionsgeschichte der Trias siehe im gleichen Buch S. 38-64, speziell zur Liebe auch O. Wischmeyer 1983, 222-236, speziell zur Hoffnung W. Radl 1981, 13-24. R. F. Collins 1984, 346-355 geht darauf ein, wie Paulus in seinem ältesten Brief über die Liebe schreibt. Hintergrund ist die Beobachtung, dass der Begriff "Liebe“ in den Paulusbriefen häufiger auftaucht als in den Synoptikern. Da das Hauptaugenmerk der Ausleger meist den längeren Briefen wie dem Ersten Korintherbrief (v. a. 1 Kor 13) zugewandt werde, solle nun die Beachtung dem Ersten Thessalonicherbrief gelten. Dabei geht R. F. Collins zunächst auf die Trias ein und legt dann dar, dass die Ausübung der von Gott gegebenen Liebe im Hinblick auf die bevorstehende Wiederkunft Christi ein wesentliches Merkmal christlichen Lebens sei. Christliche Liebe verbinde die Gemeinden und solle sich auch auf Nichtchristen erstrecken.

 

R. F. Collins 1984, 227-228 geht kurz auf die neue Existenz der Christen und das Bild der Kriegsrüstung ein. Er meint, dass die Nennung des Verbes "anziehen“, das aus dem Taufzusammenhang stamme, zeige, dass Paulus die neue Existenz für die rechte Lebensform der Getauften hält.

 

Eine eschatologische Einbettung der Hoffnungsaussagen 1 Thess 5,1-11 bietet G. Nebe 1983, 94-109.

 

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V. 9

 

Beobachtungen: V. 9 begründet wiederum die Aufforderung in V. 8, und zwar mit der Bestimmung der Christen. Dabei hat Paulus vermutlich keine ausgefeilte Prädestinationslehre im Kopf, sondern ist sich einfach der Tatsache bewusst, dass die Adressaten wie auch er selbst und seine Begleiter im Gegensatz zu vielen anderen Menschen getauft sind und glauben. Wie sollte dies anders erklärlich sein als durch Bestimmung? Es ist die Bestimmung, Heil zu erlangen. Das Heil wird durch Jesus Christus bewirkt, den "Herrn“, der das Leben der Christen bestimmt.

 

Weiterführende Literatur: Z. I. Herman 1980, 327-351 geht ausführlich auf 1 Thess 4,13-14 und 5,9-10 ein, da diese Verse den Rahmen eines formal und thematisch einheitlichen Abschnittes bildeten und die Erwähnung von Tod und Auferstehung Jesu auch den letztgültigen Auslegungshorizont darstelle. Dabei sei der Abschnitt genau genommen nicht in 4,13-18 und 5,1-11, sondern in 4,13-5,3 und 5,4-11 zu unterteilen, denn mit 5,4 beginne der Teil der Perikope, der das schon hereingebrochene Heil ankündigt.

 

Einen Überblick über paulinische Aussagen im Umkreis des Gerichtsmotives gibt G. Haufe 1986, 443-446, der auch auf 5,1-11 eingeht.

 

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V. 10

 

Beobachtungen: Die Präposition "für“ kann im Sinne von "zugunsten von“ oder im Sinne von "stellvertretend für“ verstanden werden. Jesus ist also entweder zugunsten der Christen oder anstelle der Christen gestorben.

 

Der Tod Jesu Christi für die Christen ist der Grund für das Heil, zu dem die Christen bestimmt sind. Die Formulierung "für uns“ kann durchaus in dem Sinne gedeutet werden, dass Jesus Christus für alle Menschen gestorben ist. Da aber Paulus, Silvanus und Timotheus im Vorhergehenden klar zwischen "uns“, den Christen, und den "anderen“, den Nichtchristen, unterschieden haben, bezieht sich das Personalpronomen "uns“ sicherlich nur auf die Christen. Dafür spricht auch, dass in V. 10 Jesus Christus als "unser Herr“ bezeichnet wird und zudem vom Leben mit Jesus Christus zusammen die Rede ist. Nur die Christen haben auf den Kreuzestod "für uns“ gläubig angenommen und Jesus Christus als "Herrn“ anerkannt, weshalb in erster Linie (oder nur) der Kreuzestod für die Christen im Blick ist.

 

Die Verben "wachen“ und "schlafen“ sind hier nicht wie in den Versen zuvor wertend gemeint. Es geht Paulus und seinen Begleitern einfach um die Aussage, dass das ganze Leben - also Tag und Nacht - der Christen durch Jesus Christus bestimmt ist bzw. sein sollte. Im diesem Sinne leben sie zusammen mit ihrem "Herrn“.

 

Weiterführende Literatur: H. J. de Jonge 1990, 229-235 befasst sich mit dem ursprünglichen Sitz im Leben der "Christus ist für uns gestorben“ − Formel. Ergebnis: Der Ursprung dieser Formel könne am ehesten in der ermahnenden Homilie der frühesten, griechisch sprechenden jüdisch-christlichen Gemeinschaft verortet werden. Möglicherweise sei es diejenige von Jerusalem Anfang der 30er Jahre des ersten Jahrhunderts gewesen. Ob die Formel je ein Äquivalent in aramäischer oder hebräischer Sprache gehabt hat, lasse sich nicht mehr feststellen.

 

Mit der vorpaulinischen Tradition von V. 10 und der paulinischen Rezeption befasst sich M. Gaukesbrink 1999, 131-137. Vorpaulinisch handele es sich um eine Sterbensformel in Gestalt einer Partizipialprädikation. Paulus verbinde die ursprünglich christologische Verkündigung der Sterbensformel mit der Paränese. Trotz des paränetischen Gebrauchs bleibe aber auch in 1 Thess 5,10 noch etwas vom Ton preisenden Dankes übrig, der die vorpaulinische Partizipialprädikation ausgezeichnet habe.

 

Z. I. Herman 1980, 343-351 legt dar, dass der Trost der Thessalonicher Gemeindeglieder v. a. auf dem Kreuzestod Jesu Christi basiere und dass ab 5,4 deutlich werde, dass das endzeitliche Heil schon hereingebrochen ist. So sei der Aorist zêsômen ("wir … leben“) sowohl präsentisch als auch futurisch zu verstehen.

 

J. L. Jaquette 1995, 120-126 behandelt den Tod im Rahmen der paulinischen "Adiaphora“, also derjenigen Dinge, denen Paulus keine besondere Bedeutung beimisst. Die Einstellung der Christen zu Leben und Tod und ihre Hoffnung basiere auf der Zuverlässigkeit Gottes, die im Kreuzestod Jesu für die Gläubigen bewiesen worden sei.

M. Lautenschlager 1990, 39-59 vertritt die Meinung, dass die gängige Übersetzung "ob wir wachen oder schlafen“ falsch sei. Die herkömmliche Deutung auf die Lebenden und die Entschlafenen sei problematisch. Vielmehr meine Paulus in V. 10 dasselbe wie in V. 6, nämlich den Gegensatz von Wachsamkeit und Nachlässigkeit. Die richtige Übersetzung laute also "sei es, dass wir in Erwartung der Parusie heilig leben, sei es, dass wir nachlässig werden“. J. P. Heil 2000, 464-471 pflichtet M. Lautenschlager darin bei, dass es um Wachsamkeit und Nachlässigkeit gehe, hält aber die Argumentation, wonach Paulus davon ausgehe, dass letztendlich nur die Gnade Gottes zähle, nicht aber, ob jemand ethisch wachsam oder nachlässig ist, für falsch. J. P. Heil schließt aus dem paränetischen Kontext der Verse 9-10, dass zwar einige gegenwärtig ethisch nachlässig seien, sie jedoch vor der Wiederkunft Christi "aufgeweckt“ werden müssten.

 

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V. 11

 

Beobachtungen: V. 11 fasst allgemein zusammen, wie die Christen in Kenntnis der paulinischen Theologie leben sollen: Sie sollen einander ermahnen und erbauen. Ermahnung und Erbauung sind untrennbar miteinander verbunden. Schon das Verb "parakaleô“ bedeutet nicht nur "ermahnen“, sondern auch "trösten“. Der Trost erfolgt im Hinblick auf das zu erhoffende Heil, die Ermahnung im Hinblick auf die Berufung zum Leben im "Licht“. Auffällig ist, dass Paulus und seine Begleiter die Thessalonicher Gemeindeglieder zu etwas ermahnen, was sie sowieso schon tun. Das lässt sich damit erklären, dass die Adressaten auf dem schon eingeschlagenen richtigen Weg noch eifriger fortfahren sollen.

 

Weiterführende Literatur: Der Frage, inwiefern 1 Thess 4,13.18; 5,11 tröstenden Charakter hat, geht J. Chapa 1990, 220-228 nach, der eine umfassende Auflistung antiker Trostbriefe bietet. Zum tröstenden Charakter siehe auch A. J. Malherbe 1983, 245.254-256.

 

 

Literaturübersicht

 

Chapa, Juan; Consolatory Patterns? 1 Thess 4,13.18; 5,11, in: R. F. Collins [ed.], The Thessalonian Correspondence (BETL 87), Leuven 1990, 220-228

Collins, Raymond F.; 1 Thess and the Liturgy of the Early Church,, in: R. F. Collins, Studies on the First Letter to the Thessalonians (BETL 66), Leuven 1984, 136-153 (= BTB 10/2 [1980], 51-64)

Collins, Raymond F.; The Faith of the Thessalonians, in: R. F. Collins [ed.], Studies on the First Letter to the Thessalonians (BETL 66), Leuven 1984, 209-229 (= LS 7 [1979], 249-269)

Collins, Raymond F.; Paul’s First Reflections on Love, in: Collins R. F. [ed.], Studies on the First Letter to the Thessalonians (BETL 66), Leuven 1984, 346-355 (= Emmanuel 87 [1981], 107-113)

de Jonge, Henk J.; The Original Setting of the Christos apethanen hyper formula, in: R. F. Collins [ed.], The Thessalonian Correspondence (BETL 87), Leuven 1990, 229-235

Erlemann, Kurt; Naherwartung und Parusieverzögerung im Neuen Testament: ein Beitrag zur Frage religiöser Zeiterfahrungen (TANZ 17), Tübingen − Basel 1995

Focant, Camille; Les fils du Jour (1 Thes 5,5), in: R. F. Collins [ed.], The Thessalonian Correspondence (BETL 87), Leuven 1990, 348-355

Gaukesbrink, Martin; Die Sühnetradition bei Paulus. Rezeption und theologischer Stellenwert (FzB 82), Würzburg 1999

Haufe, Günther, Individuelle Eschatologie des Neuen Testamentes, ZThK 83 (1986), 436-463

Havener, Ivan; The Pre-Pauline Christological Credal Formulae of 1 Thessalonians (SBL.SBS 20), Chico, California 1981, 105-128

Heil, John Paul; Those Now “Asleep” (not dead) Must be “Awakened” for the Day of the Lord in 1 Thess 5.9-10, NTS 46/3 (2000), 464-471

Herman, Zvonimir Isidor; Il significato della morte e della risurrezione di Gesù nel contesto escatologico di 1 Thess 4,13-5,11, Anton 55/3 (1980), 327-351

Holtz, Traugott; Traditionen im 1. Thessalonicherbrief, in: U. Luz, H. Weder [Hrsg.], Die Mitte des Neuen Testaments: Einheit und Vielfalt neutestamentlicher Theologie, FS E. Schweizer, Göttingen 1983, 55-78

Horn, Friedrich W.; Das Angeld des Geistes. Studien zur paulinischen Pneumatologie (FRLANT 154), Göttingen 1992

Jaquette, James L.; Discerning What Counts: The Function of the adiaphora Topos in Paul’s Letters (SBLDS 146), Atlanta 1995

Kieffer, René; L’eschatologie en 1 Thessaloniciens dans une perspective rhétorique, in: R. F. Collins [ed.], The Thessalonian Correspondence (BETL 87), Leuven 1990, 206-219

Kim, Seyoon; The Jesus Tradition in 1 Thess 4.13-5.11, NTS 48/2 (2002), 225-242

Köster, Helmut; Archäologie und Paulus in Thessalonike, in: L. Bormann et al. [eds.], Religious Propaganda and Missionary Competition in the New Testament World, Essays Honoring D. Georgi, Leiden 1994, 393-404

Kuhn, Heinz-Wolfgang; Die Bedeutung der Qumrantexte für das Verständnis des Ersten Thessalonicherbriefes, in: J. T. Barrera, L. V. Montaner, The Madrid Qumran Congress. Proceedings of the International Congress on the Dead Sea Scrolls, Madrid 18-21 March, 1991, vol. 1, Leiden 1992, 339-353

Lautenschlager, Markus; Eite gregorômen eite katheudômen. Zum Verhältnis von Heiligung und Heil in 1 Thess 5,10, ZNW 81/1-2 (1990), 39-59

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